Das Sahlihuus
Die Geschichte

Das Sahlihuus – vom Tagelöhnerhaus zum Gasthaus

Rund 300 Jahre ist es alt, es diente den letzten drei Generationen von Pöstelern als Heimat und stand nach dem Auszug des letzten Sahli;s 2003 kurz vor dem Abriss. Doch mit Engagement und viel Herzblut ist aus dem alten Taglöhnerhaus am Fusse des Gurten ein Ort für Gaumen, Geist und Seele geworden – kurz das Sahlihuus.
Alt und neu verschmelzen im Sahlihuus zu einer sich ergänzenden Einheit – knarrige Holzbalken und lehmverputzte Wände neben grossen lichtdurchfluteten Fenstern und modernen Steinböden. Gediegenes Interieur und warme Farben schaffen eine helle und freundliche Atmosphäre, die zum Verweilen einlädt. An der Dorfstrasse in Wabern treffen Bistro, ausgewählte Kultur und innovatives Design aufeinander und erfinden sich immer wieder neu.

Es ist Zeit, Neues zu beginnen und dem Zauber des Anfangs zu vertrauen…

Es war im Herbst 2005, als mir das Schild «zu Verkaufen», welches ja notabene schon etwas mehr als ein Jahr am Sahlihaus hing, in’s Auge sprang. Die Zeit war offenbar reif! Ja, offen für neues,
hatte ich entschieden meine beruflichen Zelte abzubrechen und einen Neustart zu wagen, mich nochmal neu er(finden), lustvoll neues gestalten. Und plötzlich war sie da, die Idee und zeitgleich der richtige Raum…

Raum ist wertvoll, darum lohnt es sich, das beste daraus zu machen…

Den Kaufvertrag und die Schlüssel zum Sahlihuus, hielt ich dann im Sommer 06 in meinen Händen. die Idee war in der Zwischenzeit zu einem klaren Konzept weiterentwickelt und erste Baupläne wurden in Auftrag gegeben. Hier begann der steinige Weg der Gesuche, Bewilligungen, Eingabefristen, Zu- und Absagen – im Dezember 07 wurde die Baubewilligung schlussendlich erteilt. Bereits nach ersten Abbauarbeiten erfolgte ein Baustopp, die Denkmalpflege interessierte sich nun doch auch noch für das Projekt, wieder hiess es warten, verhandeln und Lösungen finden.
Definitiver Baustart war dann am 14. Mai 2008. In diesen vergangenen fünf Monaten erlebte das Sahlihuus bereits einige Turbulenzen und Veränderungen, doch auch diesen konnte das windschiefe Häuschen standhalten. Erhalten was erhaltenswert ist, modernisieren wo es zweckmässig ist und beides zu einem harmonischen Ganzen zusammenfügen – dies ist mein Anspruch.